Von Nadeen Althoff, Gründungsmitglied des Vereins Quellen des Lebens

10 ehrliche Fragen zum Weltwassertag 2017 - 10 ehrliche Antworten

Herr Althoff, Sie sind ein aktiver und mutiger Wasserforscher, der lieber Klartext redet anstatt wohl gemeinte Worte wählt, um ein Problem klein zu reden. Hand aufs Herz: Befinden wir uns mitten in einer Folge schweren globalen Wasser-Krise, dessen Ausmaß nur bei wenigen Menschenfreunden angekommen ist?

Nadeen Althoff (NA): Das sogenannte ‚Jüngste Gericht‘ ist nicht irgendwann in der Zukunft, sondern immer ‚jetzt‘, also immer im Moment der Bewusstwerdung und der Erkenntnis – da zeigt sich, was echt und wahr ist und was nicht, da zeigt sich, was Substanz hat und beständig ist und was nicht. Auf die aktuelle Zeit bezogen bedeutet das, dass wir die ‚Quittungen‘ für unser Handeln zu spüren bekommen. Die Apokalypse, die ja nicht ‚Weltuntergang‘, sondern in der wörtlichen Übersetzung ‚Mehrung der Ereignisse‘ bedeutet, zeigt sich überall. Ob VW mit der Diesel-Lüge, eine längst überfällige Trennung eines Paares oder die Dummheiten, die man mit dem Wasser macht... das, was nicht wirklich stimmig ist, offenbart sich ja überall und bricht auf... ich nenne das mal‚ die Zeit in der sich die Lügen offenbaren bzw. die ‚Zeit der Offenbarung‘. Alles, was nicht wahr und echt und nicht mit der Natur in Harmonie steht, wird auseinander fallen. Das ist ein Naturgesetz! Das zeigt sich nun vermehrt.

Ja, wir sind in einer Krise, aber wir sollten dabei nicht den Kopf verlieren, sondern unser Bewusstsein mehren. Damit will ich darauf hindeuten: Wir sind eigentlich in einer Bewusstseinskrise! Wir schaffen uns global unseren eigenen Krebsbefall und wenn Wasser ein Bewusstseinsträger, das Gedächtnis der Erde und ein klassisches unspezifisches Heilmittel ist, dann ist die Frage verständlich. Wenn wir unsere eigenen Heilmittel in seiner Einfachheit nicht verstehen wollen und sie (bewusst oder unbewusst) kaputt machen, dann haben wir über kurz oder lang verloren... und das haben die wenigsten bisher verstanden.

 

Wie groß ist denn die Krise wirklich?

NA: Ich liebe solche konkreten Fragen, denn nur so kommen wir auf den Punkt. Also bitte, erlauben Sie mir hier so tief zu gehen wie möglich, denn der Rest macht keinen Sinn: Wir müssen, ja, wir müssen erkennen, dass Wasser flüssiger Geist ist, ein Leben spendendes Wesen, ein kosmisch bewusstes Wesen und nicht ein steriles lebloses Produkt in Plastikflaschen aus dem Supermarkt! Das ist wissenschaftlich gesehen sehr einfach, wie ich in meinen Wasser-Vorträgen zu vermitteln versuche, weil es eben einfach und offensichtlich ist. Mit ‚wissenschaftlich‘ meine ich die einfache, natürliche, offensichtliche und damit will ich sagen ganzheitliche Wissenschaft. Also nicht, das, was man uns innerhalb der aktuellen ‚naturwissenschaftlichen Verirrung‘ als den letzten Stand der Dinge verkaufen will. Wenn Wissenschaft sich wissenschaftlich verirrt oder verlaufen hat, dann dient sie nicht mehr dem Menschen, sondern hat egoistische Ziele, die dann zu Gunsten von einigen Wenigen gehen und nicht mehr zu Gunsten der Menschheit. Dass das schon so weit ist, weiß eigentlich jeder. Wenn wir aber nicht mehr der Menschheit dienen, dann entfernen wir uns von unseren eigentlichen Aufgaben hier auf der Erde...

Und da komme ich wieder mit dem Hinweis, dass wir Menschen ursächlich eine Sinnkrise haben. Wenn ich den Zugang zu mir als Menschenwesen verloren habe, also vergessen habe ,wer ‚Ich Bin‘ und vergessen habe, warum ich hier auf der Erde bin, dann fehlt mir der inhaltliche Sinn meines Seins. Und so kommt mir das Ganze hier vor, wir wissen nicht mehr, wer wir sind und so benehmen wir uns auch hier auf der Erde. Eigentlich sind wir ja hier, um sie und uns selbst in ihrer/unserer Vielfältigkeit zu erkennen, zu verstehen, zu ehren und sie/uns dadurch bewusstseinsmäßig zu steigern. Aber wir machen sie kaputt, verweigern die Erkenntnis darüber und - jetzt kommt das, was ich denke, was Sie mit Ihrer Frage beabsichtigen - schaffen uns (also als Menschheit) unser regelmäßiges Leid. Das geht nicht an unserem Bewusstsein vorbei, denn wir bestehen zu 70-80% aus Wasser, d. h. wir sind grundsätzlich. Da ist die Quantenphysik ja nun gerade rechtzeitig aufgetaucht, immer in Resonanz mit den von uns kreierten Ergebnissen unseres Handelns, ob bewusst oder noch unbewusst. Nicht umsonst redet man von einem bevorstehenden notwendigen Quantensprung in unserem Bewusstsein. Wir stehen vor der klaren Erkenntnis, dass unsere gesetzten Ursachen mittelbar - und jetzt wird es immer unmittelbarer - Ergebnisse erzeugen... das kann man jeden Tag in den Nachrichten studieren oder besser noch an seinem eigenen täglichen Erleben erfahren.

 

Welche Ursachen für diese Wasserkrisen sehen Sie?      

NA: Die Bio-Szene, zu der ich seit 30 Jahren gehöre, hat vor vielen Jahren schon gemahnt, und andere schon viel früher, dass sich das Verwenden von Spritzmitteln, Kunstdünger, künstlich erzeugten Stoffen, Genmanipulation, Medikamenten etc. sich irgendwann in der Umwelt und damit im Trinkwasser wieder finden werden. Jetzt haben wir den Salat und klagen darüber und sagen: „Die da waren das, ich habe die Pille nie genommen und war das nicht“, vergessen aber, dass wir quasi, was die Konsequenzen angeht, alle in einem Boot sitzen. Grundsätzlich müssen wir erkennen, dass die Zeit des Egoismus und nur zu meinem Vorteil angelegten Handelns, vorbei ist. Das WIR als Menschheit steht vor der Türe. Wenn also eine Regierung, und das kann man an der besonderen Schwerfälligkeit dieser Staatsorgane erkennen, den Lobbyisten solcher Produkte Vorrang vor dem Gemeinwohl geben, dann sind die Ursachen für unsere Wasserverschmutzungs-krise klar.

Aber die Verschmutzung ist nur die chemische Betrachtung des Wassers, wir müssen auch der physikalischer Natur des Wassers auf den Grund kommen, die mit allerlei Wassertechnik zerstört wird. Dieser Thematik versucht man jetzt mit sogenannter ‚technischer Wasserbelebung‘ wieder zu begegnen, was aber an den Naturgesetzen des Wassers vorbei geht. Hier hilft nur der Satz vom alten Viktor Schauberger. „Natur kapieren, Natur kopieren“... dann kann man mit einfachen natürlichen Methoden dem Wasser ganzheitlich wieder auf die Sprünge helfen. Wasser mit Ingenieurtechnik energetisch zu zerstören, um es dann mit Ingenieurtechnik wieder ins Leben bringen zu wollen, hört sich nicht nur absurd an, es ist absurd.

 

Was müsste geschehen, um einen Weg aus dieser Krise finden zu können?

NA: Ich habe in meiner Vergangenheit vielfach von Produktherstellern vielfältigster Coleur gehört, dass der Konsument das doch alles so will - günstige Preise, schräge Produkte, Bequemlichkeiten aller Art, Lifestyle etc. Ich denke, dass auch hier jeder gefragt sein wird, durch sein bewusstes Votum und sein verändertes Handeln dem ganzen offensichtlichen Spiel ein Ende zu bereiten... also die Verantwortung eines jeden ist gefragt! Es gibt keine Alternative dazu. Wenn wir diese zweifelhaften Produkte nicht kaufen, dann verschwinden die automatisch.

 

Welchen Beitrag erwarten Sie von der hohen Politik, von der Weltpolitik?

NA: Das ist eine schwere Frage, denn wir müssen überall erkennen, dass sich die Politiker nicht mehr als Staatsdiener, sondern als Interessenvertreter verstehen... und das weltweit. Natürlich werden Politiker – wie immer - langsam und schwerfällig erkennen müssen, dass das mit unserer Umweltpolitik und speziell der Wasserfrage nicht so weiter geht, aber schneller als bisher wird da nichts passieren. Die wirtschaftliche Frage steht immer wieder vor der Vernunft. Und auch da sind wieder die Menschen gefragt, die nicht locker lassen in den zentralen Fragen unserer Zeit… Wir müssen alle aufstehen und die Dinge am Ort des Geschehens ändern und nicht auf Politiker warten.

 

Was erwarten Sie von einem reichen Staat wie Deutschland? Hat er nicht die Aufgabe, mutig und ehrlich das Problem zu benennen und wirksame Lösungsvorschläge in den Ring zu werfen?

NA: Ja, so denke ich auch, denn wir sind gerade durch unsere jüngere Vergangenheit und natürlich durch unseren Reichtum geläutert und zugleich wiederum befähigt, hier als Vorreiter für die „Neue Zeit“ zu fungieren. Und ich glaube auch daran bzw. ich weiß, dass das schon passiert. Zumindest kann ich das von meiner eigenen Arbeit mit dem Wasser sagen und beobachten... aber das geht leider alleine noch zu langsam – ich warte auf den ethischen Investor. Da gilt es zu sehen, dass das Neue – also die Veränderung - direkt mit einem Strukturwandel in Verbindung steht, also Dynamik und Flexibilität fordert. Und, wenn Sie mich anfänglich als einen der gerne Klartext redet beschreiben, dann muss ich leider sagen, das da noch zu wenige Klartext reden, weil zu wenige, und das kann man auch auf die Wasserfrage beziehen, den Mut aufbringen, die Dinge einfach auf den Punkt zu bringen... aber ich ahne, das sich das ändern wird, denn die ‚Neue Generation‘ von weniger konditionierten Menschen ist schon im Anmarsch... und darauf freue ich mich schon.

 

Welche Möglichkeiten sehen Sie, die gefährliche Kommerzialisierung von Wasserressourcen zu stoppen? Reicht da ein unverbindliches Bekenntnis, Wasser sei ein Menschenrecht, aus?

NA: Ja, eigentlich hat das schon fast jeder kapiert, denn es ist zu offensichtlich und einige „Bösewichte“ sind ja auch schon gestoppt worden und dienen als mahnendes Musterbeispiel, wie man es nicht machen sollte. Aber auch da kommt es auf das Bewusstsein der Menschen an, die aus der Gutgläubigkeit aufwachen müssen.

 

Was kann jeder einzelne tun, um die Krise einzudämmen?

NA: Aufwachen aus seinem Schlaf. Anschauen seiner und unser aller Realitäten. Mut fassen, seine Liebe spüren und anfangen seine Welt zu verändern... Gandhi hat das richtig auf den Punkt gebracht: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt“ ... und er hat auch gesagt: „Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft - vielmehr aus unbeugsamen Willen“. Auch hat mir mal ein Lehrer gesagt: „Liebe ist Wille“... das sind Antworten, die man nicht übertreffen kann.

 

Kann beispielsweise die Idee einer nachhaltigen Nutzung von Wasser die großen Probleme lösen helfen?

NA: Das kommt darauf an, was man unter Nachhaltigkeit versteht. Ich empfinde das so, wie ich das anfänglich gesagt habe, dass, wenn wir Wasser als ein geistig-spirituelles Medium begreifen, wir einen anderen Bezug zu diesem ‚Grundstoff des Lebens bzw. unspezifischem Heilmittel‘ bekommen. Wenn wir das Wasser wieder ehren lernen, es segnen lernen, können wir es auch als ein Transformations-medium für diese Welt nutzen. Wir von der Friedensbewegung hier in Überlingen nutzen das mit der jährlichen Bodenseesegnung, die dann mit dieser gesteigerten Segens- bzw. Liebesschwingung via Rhein an den Ländern vorbei ins Meer geht. Das Wasser ist das Medium für den viel gefragten Quantensprung unseres Bewusstseins... so schicken wir unsere Liebe in die Welt... Das ist kein Witz mit der Bodenseesegnung, das funktioniert ja wie Untersuchungen immer wieder zeigen... Wenn wir auch das als Nachhaltigkeit verstehen lernen, dann haben wir eine kraftvolle Methode gefunden, mit unserer Liebe auf die Schwingungssteigerung unserer Welt einzuwirken. Also nicht nur wir vom Bodensee, sondern wir als bewusste Menschen in der Welt. Jeder Bach, jeder See, jedes Glas Wasser eignet sich dafür. Wir müssen das nur wollen!

 

Am 22. März ist wieder Weltwassertag. Für welche Botschaft zu diesem Tag würden Sie sich entscheiden?

NA: Es ist eine wirkliche Chance und gleichzeitig Freude, hier zu dieser Zeit auf der Erde zu sein. Man sagt, so eine Chance bekommen wir so schnell nicht wieder. Ich glaube, Freude zu haben, Freude zu zeigen und Freude zu bringen ist mein wichtigster Wunsch an diese Zeit. „Du bist das, womit Du Dich beschäftigst“ heißt es und das ist auch meine Erfahrung. Wenn ich also täglich meine Dosis Freude am Leben lebe und versprühe, dann ist das besser als eine regelmäßige Dosis Verdruss und Negativität... nur so können wir diese Zeit meistern! Und dieses Segnen des Wassers ist gelebte und hochgradig wirksame Quantenphysik. Jedes freundliche Wort, jeder positiver Gedanke ist aktiv gelebte Quantenphysik, das ist die Physik des Lichtes, nur um das mal volksnah zu definieren. Nutzt diese Möglichkeiten in allen Variationen, dann geht es auch 5 Minuten nach zwölf immer noch weiter.

 

Nadeen. K. Althoff
Getränke-Entwickler und Bio-Kombu’Cha Brauer. 28 Jahre praktische Forschungsarbeit zum Thema ‚Lebendiges Wasser‘ und ‚Lebendige Getränke‘. Entwicklung, Herstellung und Vertrieb eines naturkonformen Bio-Quellwasser-generators aus der Natur. Das Verfahren dient auch zur energetisch aufwertenden  Homogenisation (z. B. Roh- und Pasteurisationsmilch), natürlicher Strukturierung von Flüssigkeiten im Lebensmittelbereich (Permanentverfahren), technische Anwendungen wie Öl-Wasserdispersion und neuer Motoren-Katalysatortechnik. Entwicklung von unpasteurisierten Fruchtkonzentraten. Regelmäßige Fachvorträge und Veröffentlichungen zu den Themen ‚Lebendiges Wasser‘ etc.

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Zwischen den Wegen 27, D-88696 Owingen-Bodensee, Hy. o178-9629425, Tel. 07551-9472111
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