Greenpeace München zu Gast bei Quellen des Lebens e.V.

Werkhaus München - 9. Juli 2017

Eine erste Begegnung

Es war eine Veranstaltung, die von langer Hand geplant war.  Quellen des Lebens e.V. wollte wissen, welche Themenfelder bei beiden Organisationen deckungsgleich sind. Hier die Wissenschaftler und Forscher des Wasser-Vereins, dort die Engagierten und nicht minder Wissenden von Greenpeace München. Es wurde ein lebendiger Nachmittag im Münchener Kulturhaus.

Zunächst hielt Helmut Strasser von Greenpeace einen Vortrag über Landwirtschaft, Nitrate und Gefahren des Grundwassers. Mit aller Deutlichkeit legte er die Problemzonen offen. Deutschlands Bauen düngen mehr denn je, was die Ställe hergeben. Inzwischen kämen selbst Gärreste aus Bio-Gasanlagen auf die Felder. Das habe in manchen Regionen unserer Republik (vor allem im Norden und Nordosten  des Landes) katastrophale Folgen. Zu viele Dünger bedeuten eine zu hohe Nitratbelastung für den Boden und gefährden dadurch die Trinkwasserqualität. Und Quellen des Lebens weiß: Zu viel Nitrat im Trinkwasser bedeutet eine Gefährdung der Gesundheit der Menschen. In der anschließenden Diskussionsrunde  wurde klar: Beide Organisationen waren sich einig. Hier müsste dringend etwas getan werden. Politik und Landwirtschaft scheinen die Dringlichkeit einer Problemlösung nicht erkannt zu haben. Greenpeace und Quellen des Lebens schon.

Auf Strasser folgte der Historiker und Greenpeace Mitglied Sebastian Kühn mit einem konkreten Beispiel aus der oberbayrischen Region. Die Trinkwasserqualität sei seit Jahren mit zu hohen Nitratwerten belastet, aber öffentlich würden die Werte nicht bekannt gegeben, sondern die Problematik unter den Tisch gekehrt.

Und im zweiten Teil der Begegnung gaben Walter Medinger, Wasserforscher und Biophysiker und Kirsten Deutschländer, Allgemeinmedizinerin , erste Einblicke in das Themenspektrum des Vereins. Walter Medinger erklärt das Phänomen Wasser in der Forschung, insbesondere die Informationsspeicherfähigkeit des Wassers. Diese war lange Zeit sehr umstritten, heute dagegen befassen sich wieder Nobelpreisträger der Medizin (u.a. der Virologe Prof. Luc Montagnier) und auch andere namhafte Wissenschaftler (u.a. Prof. Gerald Pollack) weltweit mit der Erforschung der Anomalien des Wassers und speziell mit der sogenannten 4. Phase des Wassers, die ein hervorragendes Erklärungsmodel für die Heilkraft des Wassers liefert. Kirsten Deutschländer fasst im ersten Teil ihrer Ausführungen zusammen, welche Probleme Wasser neben der Nitratbelastung noch zu bewältigen hat. Neben den Folgen der Massentierhaltung seien dies landwirtschaftlich eingesetzte Pestizid und Düngemittel, Industriechemikalien, Medikamentenrückstände im Trinkwasser und die dadurch zunehmende Bildung multiresistenter Keime. Die mangelnde Abwasserklärung und Privatisierung des Wassers führe dazu, dass jedes zweite Krankenhausbett weltweit mit Erkrankungen belegt ist, die durch verunreinigtes Wasser verursacht würden. Wasserforschung in der Medizin sei immer noch ein stark vernachlässigtes Thema, müsste aber auf jeder Prioritätenliste ganz oben stehen. Die Bedeutung von gesundem Wasser in der Medizin könne gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Fazit: Es wurde eine erste Begegnung von Menschen, die wichtige Themen ansprachen und Gemeinsamkeiten entdeckten. Hier die Vertreter von Greenpeace München, dort die Aktiven aus dem Verein Quellen des Lebens. Weitere Begegnungen sollten ins Auge gefasst werden. Quellen des Lebens e.V. wird sich mit Vorschlägen nicht zurückhalten. Wohl wissend: Gemeinsam sind wir stark.

 

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Drei-Länder-Wasserkongress

ENERGETISIERTES UND INFORMIERTES WASSER

14./15. Oktober 2017 Bodenseeforum Konstanz

 

Das Programm:

Samstag, 14.10.2017

9:00

Begrüßung durch Dr. Folker Meißner und Roland Wallisch (Vertreter der Stadt Konstanz)


9:15

Prof. Gerald Pollack

The fourth phase of water - a central role in health (I) (englisch, mit deutscher Übersetzung)


10:45

Kaffeepause


11:30

Csaba Vida

Kalte Fusion in den lebenden Organismen und ihre Steuerung mit Information


12:15

Dr. Frank Beck

Die Auswirkungen des Elektrosmogs auf die Wasserstruktur


13:00

Mittagspause


14:30

Dr. Serge Kernbach

Hochauflösende elektrochemische Wassermessungen für eine zuverlässige Erfassung von schwachen Energie- und Informationseffekten


15:15

Nadeen Althoff

Energetisiertes und Informiertes Wasser - Anspruch und Wirklichkeit


16:00

Kaffeepause


16:45

Johannes Heppenheimer

Lichtwasser revolutioniert die biologische Ernährung


17:30

Dr. Kirsten Deutschländer

Die Heilkräfte des Wassers - überraschende Ergebnisse einer Pilotstudie

18:15

Ende

 

Sonntag, 15.10.2017

 

Einführung in den Tag durch

Dr. Folker Meißner


9:00

Prof. Gerald Pollack

The fourth phase of water - a central role in health (II) (englisch, mit deutscher Übersetzung)


9:15

Kaffeepause


10:45

Prof. Peter Dartsch

Wasser und seine regenerativen Eigenschaften - Untersuchungen an kultivierten Zellen


11:30

Dr. Reinhard Balzer

Unser Energiesystem und die wasserbasierte Elektromagnetische Trägerwelle


12:15

Mittagspause


13:00

Prof. Bernd Kröplin

Die Geheimnisse des Wassers - Neueste erstaunliche Ergebnisse aus der Wasserforschung


14:30

Dr. Klaus Volkamer

Feinstoffliche Eigenschaften von Pollackschem EZ-Wasser


15:15

Kaffeepause


16:00

Akiko Stein

Das Erbe von Dr. Masaru Emoto - Magnetresonanz-Analyse zur Wasserkristallfotographie


16:30

Dr. Folker Meißner

Resumee und Verabschiedung


17:15

Ende

17:30

 

Anmeldungen:

Telefon: 06269-427380-3 / -4

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www.forum-energiemedizin.de

 

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51. Medizinische Woche Baden-Baden

28.10. - 1.11.2017
Kongresszentrum

Vortragstagung: 29.10. 14.30 - 18.00 Uhr
Sitzungsraum 1

Die Heilkraft des Wassers

Der Blick aufs Ganze: Komplementär-Medizin und Wasser
Tagesvorsitz: Walter Ohler

Programm:

14.30 Uhr Begrüßung und Einführung
Walter Ohler


14.35 Uhr

Update Ernährungsmedizin: Wasser als Lebensmittel Nr. 1 - Warum?

Dr. med. Kirsten Deutschländer

Abstract: Wie gut ist die Qualität unseres Trinkwassers?  Was passiert mit der Generation „Fast food Softdrink“? Wie wichtig ist BIO? Kann man sich wirklich gesund essen und trinken?

Wie funktioniert die Heilkraft des Wassers?


15.00 Uhr

Lebens-Mittel Wasser - Grundlagen für die Ernährungsmedizin (aus der Sicht der Wasserforschung)

Dr. Walter H. Medinger

Abstract: Was wissen wir über seine vielseitigen Eigenschaften als Trinkwasser, in der Nahrung, im menschlichen Körper und seinen Zellen? Was sagt uns die neuere Wasserforschung darüber, was gesundes Wasser ist und woran man es erkennt?


15.30 Uhr - PAUSE


16.00 Uhr

Die Quelle als Weg zur Heilung

Dr. med. Anne Katharina Zschocke

Abstract: In der Quelle tritt Wasser aus der Tiefe ans Licht. Viele Orte mit Quellen gelten als heilsam. In Heilungsprozessen ist das Aktivieren der inneren Quellen ein wesentliches Element, um Kräfte freizusetzen. Wie kann das Bild der Quelle dem Arzt/der Ärztin helfen, den Patienten auf der Suche nach den  inneren und äußeren Quellen zu unterstützen?


16.30 Uhr

Die stille Sprache des Lebens

Dr. med. Inge Just-Nastansky

Abstract: Im Vortrag werden Tropfen-Bilder aus der Dunkelfeld-Mikroskopie gezeigt, die das Wasser als hochsensibles Medium in seinen vielfältigen Verwandlungen offenbart, wenn es in Kontakt kommt mit: Umkreiswirkungen (Sonne, Vollmond, Neumond, Mondfinsternis…), Mineralien, Salzen und Pflanzen. Die Flüssigkeiten des Menschen zeigen in den Tropenbildern einen deutlichen Gegensatz, wenn Sekrete aus dem Nerven-Sinnesbereich (Träne, Nasenflüssig-keit, Speichel, Schweiß…) verglichen werden mit Blut und Serum. Es folgen einige Tropenbilder zum Heilmittelbeweis in Blut und Serum (in vitro und in vivo).


17.00 Uhr

Wasser - die vergessene Medizin: Erkenntnisse aus der Praxis der Allgemeinmedizin

Dr. med. Edmund Schmidt

Abstract: Dass Wasser ein Lebensmittel ist, ist jedem Menschen klar. Das es dabei bei weitem nicht nur um das Überleben geht, ist den meisten Menschen unbekannt. Im Vortrag wird die Bedeutung des Wassers für die Gesundheit und die Einsatzmöglichkeiten des Wassers in der Medizin beleuchtet. Am Ende steht die Erkenntnis, dass  Wasser nicht nur vor dem Verdursten schützt, sondern ein Mangel an Wasser auch häufig krank macht. Gutes und ausreichend getrunkenes Wasser erhält die Gesundheit und unterstützt die Therapie bei Krankheit. Oft können Medikamente eingespart werden. Die Fähigkeit des Wassers zur Informationsübertragung ist ein wesentlicher Bestandteil der täglichen medizinischen Arbeit.


17.30 Uhr

Komplementär-Medizin heute und die Rolle des Wassers

Dr. med. Michael Zellner

Abstract: Obwohl komplementäre Therapiemethoden bei Patienten einen zunehmend hohen Stellenwert haben, werden sie von der orthodoxen Medizin weitgehend als unwissenschaftlich, nicht erforscht und wenig wirksam betrachtet. Trotz einer Reihe von überzeugenden in vitro- und in vivo - Erfahrungen sind klinisch-wissenschaftliche Studien kaum zur Schaffung von Evidenz für oder gegen ihre Anwendung in Sicht. Beispiel Ernährung und Wasser: Hier sollte nicht übersehen werden, dass sämtliche Stoffwechselvorgänge, die bei regelrechtem Ablauf letztlich an unserer Gesundheit entscheidenden Anteil haben, ausschließlich im wässrigen Milieu unseres Körpers stattfinden, der ebenfalls zum Großteil aus Wasser besteht. Nach der Definition „lebendigen“ Wassers im biophysikalischen Sinn soll vor allem das Bewusstsein für Ursachen geschaffen werden, die Einfluss auf die Wassergüte und damit letztlich auf unsere Gesundheit und unser gesund bleiben haben.“


18.00 Uhr - Ende der Veranstaltung

 

Referenten-Liste:

Dr. med. Kirsten Deutschländer

Ärztin seit 25 Jahren mit Schwerpunkt Naturheilverfahren, Akupunktur, Homöopathie, Psychotherapie, Sportmedizin, Ernährungsmedizin, Prävention und Wasserforschung. 10 Jahre niedergelassene Allgemeinärztin in Bodenmais, seit 8 Jahren Leitung der REHA- und Präventionsklinik für Eltern und Kinder Inntaler-Hof in Neuburg/ Inn., 2.Vorstand im Verein Quellen des Lebens.

Dr. Kirsten Deutschländer
Mozartstr. 2, 94081 Fürstenzell, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Dr. Walter H. Medinger

Dr. rer. nat. Walter H. Medinger ist Chemiker und Biophysiker aus Krems an der Donau (A). Wissenschaftlicher Leiter des Internationalen Instituts für EMV-Forschung (International Institute for Research on Electromagnetic Compatibility, IIREC) in Krems. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Themen aus der erweiterten Wasserforschung.

IIREC Dr. Medinger e.U. Mitglied im Vorstand Quellen des Lebens e.V.
Ingenieurbüro für Umwelttechnik
Ringstr. 64, A-3500 Krems/Donau, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Dr. med. Anne Katharina Zschocke

Dr. Zschocke (Nettersheim / Eifel) studierte Humanmedizin, Homöopathie und Naturheilverfahren in Freiburg im Breisgau und London, mit Forschungspraktikum dort in Immunologie. Nach klinischer Tätigkeit folgte sie ihrer Berufung und widmet sich seither bedeutenden Themen der Naturkunde, der Kulturgeschichte und des Heilwissens. Sie entwickelte ab 1999 eine ganzheitliche und friedliche Mikrobiologie und ist auch als Buchautorin für ihre grundlegende Pionierarbeit zur Mikrobiom-Therapie bekannt. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist das Thema Wasser, u.a. als Initiatorin der Nettersheimer Wassertage. Dr.Zschocke ist selbständig als internationale Freie Fachdozentin tätig.

Dr. Anne Katharina Zschocke
Klosberg 15, 53947 Nettersheim-Tondorf, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Dr. med. Inge Just-Nastansky

Praktische Ärztin. Medizin-Studium in Hamburg. 1981 Übernahme einer großen Landarztpraxis im Schwarzwald für 8 Jahre. Ab 1989 Eurythmie-Studium in Stuttgart (Abschluss Diplom 1993). 1997 - 2014 Niederlassung in eigener Praxis in Stuttgart-Bad-Cannstatt. Seit 2001 Wasser-Tropfen-Forschung.

Inge Just-Nastansky
Rosengartenstr. 13, 70184 Stuttgart

 

Dr. med. Edmund Schmidt

Dr. Schmidt ist seit 1996 in eigener Praxis in Ottobrunn als Allgemeinarzt niedergelassen. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit dem Thema Wasser und Vitalstoffen und hat drüber mit seiner Frau mehrere Bücher geschrieben.

Dr. Edmund Schmidt
Hubertusstr. 2, 85521 Ottobrunn bei München, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Dr. med. Michael Zellner

Facharzt für Urologie und Ernährungsmedizin, seit 2010 Chefarzt der urologischen Abteilung in der Johannesbad-Klinik Bad Füssing.

Johannesbad Reha-Kliniken AG & Co. KG
Dr. Michael Zellner
Johannesstr. 2, 94072 Bad Füssing, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Walter Ohler

Medizinjournalist, Buchautor und Moderator
1. Vorstand Quellen des Lebens e.V.
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Wasser-Symposium Bad Füssing 2017

Plädoyer für die Heilkräfte des gesunden Wassers
Fortbildungs-Veranstaltung in der renommierten Johannesbad Fachklinik in Bad Füssing

Programm (Download) >

Es war ein Tag, wie er für alle Beteiligten besser nicht werden konnte.  Der Ort des Geschehens: der einladende Hörsaal der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing. Die Vortragsbühne: hochrangig besetzt. Das Auditorium: gut gefüllt. Und die Community? So lebendig wie es das Thema der Fortbildungs-Veranstaltung versprach: „Die Heilkräfte des Wassers. Wissenschaft und Forschung - Prävention und Therapie“. Sieben ReferentInnen, fünf ausgewiesene Mediziner und zwei Wasserforscher, gaben Einblicke in ihre Arbeit. Sie sorgten für einen deutlich spürbaren Motivationsschub bei den Teilnehmern. Verantwortet wurde das Wasser-Symposium von einer Kooperation der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing, in Person von Dr. Michael Zellner, Chefarzt der urologischen Abteilung der Klinik und dem noch jungen, gemeinnützigen Wissenschaftsverein Quellen des Lebens. Dieser Verein mit Sitz in München hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Gemeinsam für gesundes Wassers - mit dem Blick aufs Ganze.  Denn ein Leben ohne Wasser ist nunmal nicht möglich. Und gesundes, lebendiges Wasser ist ein, wenn nicht der Garant für unsere Gesundheit.

Sieben Stationen prägten die Spurensuche nach den Heilkräften des Wassers. Als Einstieg referierte Dr. Kirsten Deutschländer, erfahrene Ärztin für eine ausgeprägte Ganzheitsmedizin und Chefärztin der REHA- und Präventionsklinik für Eltern und Kinder Inntaler Hof in Neuburg am Inn u.a. über ihre Pilotstudie „Heilkraft des Wassers bei chronischen Krankheiten und in der Prävention“. Die Ergebnisse der Studie deuten tatsächlich auf ein hohes Potential der Heilkräfte des Wassers. „Wer täglich 1,5 l (Quell-)Wasser trinkt, verbessert seine antioxidative Kapazität und aktiviert sein Immunsystem. Er gleicht sein Vegetativum aus, entgiftet sein Bindegewebe und reduziert allergische und entzündliche Erkrankungen. Er verbessert seine körperliche Leistungsfähigkeit, ist seelisch ausgeglichener und kann dadurch besser entspannen.“

Dr. Michael Zellner, Chefarzt der urologischen Abteilung in der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing, ist nicht nur ein angesehener Urologe, sondern auch Facharzt für Ernährungsmedizin. Sein Vortrag war ein überzeugendes Plädoyer für die Rolle des gesunden Wassers bei unserer Ernährung. „Sämtliche Stoffwechselvorgänge, die bei regelgerechtem Ablauf einen entscheidenden Anteil an unserer Gesundheit  haben, finden ausschließlich im wässrigen Milieu unseres Körpers statt, der ebenfalls zum Großteil aus Wasser besteht. Nach der Definition lebendigen Wassers im biophysikalischen Sinn soll vor allem das Bewusstsein für Ursachen geschaffen werden, die Einfluss auf die Wassergüte und damit letztlich auf unsere Gesundheit und unser „gesund bleiben haben.“

Teil drei der Wissens-Vermittlung übernahm Dr. Rainer Pawelke, Facharzt für Innere Medizin und Naturheilverfahren aus Starnberg. Er ist wohl Deutschlands bekanntester Vertreter der Endothel-Medizin. Er beschrieb die überragende Rolle von lebendigem Wasser beim Schutz des Endothels. „Das Endothel ist ein Kommunikationsorgan für ca. 80 Billionen Zellen in unserem Organismus. Seine Integrität und Funktionsfähigkeit werden durch zahlreiche äußere Einflüsse, insbesondere durch Stressoren des „westlichen Lebensstils“ eingeschränkt. Das für das Leben wichtigste Medium ist ein lebendiges, gesundes Wasser. Endothel-Schutz ist die Basis unserer Gesundheit, und lebendiges Wasser ist idealer Endothel-Schutz.“

Dr. Edmund Schmidt, Allgemeinarzt seit über 20 Jahren in seiner Praxis in Ottobrunn, berichtete über seine Erfahrungen mit den Heilkräften des Wassers. Wasser - die vergessene Medizin. „Wasser schützt nicht nur vor dem Verdursten, sondern ein Mangel an Wasser macht auch häufig krank. Gutes und ausreichend getrunkenes Wasser erhält die Gesundheit und unterstützt die Therapie bei Krankheit. Oft können Medikamente eingespart werden. Und: Die Fähigkeit des Wassers zur Informationsübertragung ist ein wesentlicher Teil meiner täglichen medizinischen Arbeit.“ Worte eines überzeugenden Hausarztes, dessen Erfahrung kein anderes Urteil zulässt.

Nach vier Stationen durften die Teilnehmer und Referenten durchatmen. Mittagspause im Restaurant des Johannesbades. Nicht nur Essen und Trinken waren angesagt, auch ein Rundgang zu den Thermen im Johannesbad wurde angeboten. Wer sich dafür entschieden hatte, wurde reich belohnt. Denn es öffnete sich ein Kaleidoskop einer großflächigen Themenlandschaft, das in Deutschland seinesgleichen sucht. Eine Anregung für alle Beteiligten, diese Therme auch mal in Ruhe besuchen und genießen zu können. Für diesen Tag war allerdings die Teilnahme am Nachmittags-Programm des Symposiums Pflicht. Eine angenehme Pflicht-Übung, denn nach der Mittagspause kamen die aufgebotenen Wasserforscher zu Wort. Das Feuerwerk der Wissens-Vermittlung im Wasser-Symposium erreichte eine nächste Intensitätsstufe.

Station Fünf der Spurensuche: Dr. Walter Medinger, studierter Chemiker und bekannter Wasserforscher aus Österreich. Er leitet das Internationale Institut für EMV-Forschung (International Institute for Research on Electromagnetic Compatibility) in Krems. Sein Thema: „Wasser als Schlüssel zum komplexen Organismus - seine Bedeutung für eine künftige Kohärenz-Medizin“. Er verspricht dem Wasser in der Medizin eine große Zukunft. „Wasser wird als eines der vielfältigsten Materialien überhaupt, aber auch als Energie- und Informationsträger in den Mittelpunkt künftiger Heilweisen und Technologien rücken. Die Grundlagen zum Verständnis und Ansätze für die Anwendung in der Praxis stehen bereit. Die Geheimnisse des kooperativen Zusammenwirkens von Wassermolekülen beginnen sich zu lüften.“ Sein Medizin-Modell hat auch schon einen Namen: Kohärenz-Medizin. Noch steht sie am Anfang. Aber Walter Medinger ist sich sicher, dass dieser Medizin die Zukunft gehören wird.

Im Anschluss referierte der Wasserforscher Berthold Heusel aus Salem in Baden-Württemberg. „Wasser in der Dunkelfeld-Mikroskopie - Aspekte zu den heilsamen Aspekten von Wasser“. Berthold Heusel entwickelte u.a. eine Wasser-Tropfen-Methode, nach der sich vorerst 12 Wasserqualitäten aus den Trocknungsbildern herauslesen lassen. Es sind deutliche Hinweise, um die Eigenschaften von Wasser allgemein und von bestimmten Heilwässern insbesondere verstehen zu können.  Eine wertvolle Arbeit, die sicherlich auch als ein wichtiger Erklärungsteil in das Modell  einer Kohärenz-Medizin einfließen kann.

Den Schlusspunkt der Fortbildung setzte wieder eine Medizinerin. Dr. Petra Singhoff aus Adendorf in der Nähe von Lüneburg. Sie ist Ärztin und Psychologin und setzt schon immer auf Wasser als die gesunde Lösung schlechthin. „Es ist Zeit, dass wir Ärzte uns um eine Renaissance der Wasser-Trinkkuren kümmern. Denn Wasser-Trinkkuren können in allen Therapien berücksichtigt werden und das Heilmittel bzw. die Lösung erster Wahl sein. Hierzu bedarf es mutiger Ärzte, die als Pioniere und Querdenker bereit sind, neue Wege zu wagen.“ Petra Singhoff gehört zu ihnen, zweifelsohne. Aber auch die anderen Referenten an diesem denkwürdigen Tag in Bad Füssing. Würde der Applaus im Auditorium nach allen Vorträgen ein Maßstab für ein authentisches Stimmungsbild sein, dann dürften wir sehr gespannt sein, was sich in den nächsten Jahren in der Welt der Medizin ereignen könnte. Der Verein Quellen des Lebens wird seinen Beitrag dazu leisten. Gemeinsam für gesundes Wasser heißt das Motto.  Ein Anliegen, dass zum Mitwirken anregt. Denn gemeinsam richtet sich alle Disziplinen - nicht nur in Wissenschaft und Forschung. Jeder könnte seinen Beitrag leisten. Ein Beitrag für das Leben. Übrigens, eine Fortsetzungsveranstaltung in der Johannesbad  Fachklinik in Bad Füssing wird es im nächsten Jahr geben.

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