Wasser-Symposium Bad Füssing 2017

(v.l.n.r.) Dr. Edmund Schmidt, Arzt (Ottobrunn) Berthold Heusel, Wasserforscher (Salem) Dr. Kirsten Deutschländer, Chefärztin (Fürstenzell) Walter Ohler, Medizinjournalist/Moderator (München) Dr. Petra Singhoff, Ärztin (Adendorf/Lüneburg) Dr. Michael Zellner, Chefarzt (Bad Füssing) Dr. Walter Medinger, Chemiker/Wasserforscher (Krems/A) Dr. Rainer Pawelke, Arzt (Starnberg)

Plädoyer für die Heilkräfte des gesunden Wassers
Fortbildungs-Veranstaltung in der renommierten Johannesbad Fachklinik in Bad Füssing

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Es war ein Tag, wie er für alle Beteiligten besser nicht werden konnte.  Der Ort des Geschehens: der einladende Hörsaal der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing. Die Vortragsbühne: hochrangig besetzt. Das Auditorium: gut gefüllt. Und die Community? So lebendig wie es das Thema der Fortbildungs-Veranstaltung versprach: „Die Heilkräfte des Wassers. Wissenschaft und Forschung - Prävention und Therapie“. Sieben ReferentInnen, fünf ausgewiesene Mediziner und zwei Wasserforscher, gaben Einblicke in ihre Arbeit. Sie sorgten für einen deutlich spürbaren Motivationsschub bei den Teilnehmern. Verantwortet wurde das Wasser-Symposium von einer Kooperation der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing, in Person von Dr. Michael Zellner, Chefarzt der urologischen Abteilung der Klinik und dem noch jungen, gemeinnützigen Wissenschaftsverein Quellen des Lebens. Dieser Verein mit Sitz in München hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Gemeinsam für gesundes Wassers - mit dem Blick aufs Ganze.  Denn ein Leben ohne Wasser ist nunmal nicht möglich. Und gesundes, lebendiges Wasser ist ein, wenn nicht der Garant für unsere Gesundheit.

Sieben Stationen prägten die Spurensuche nach den Heilkräften des Wassers. Als Einstieg referierte Dr. Kirsten Deutschländer, erfahrene Ärztin für eine ausgeprägte Ganzheitsmedizin und Chefärztin der REHA- und Präventionsklinik für Eltern und Kinder Inntaler Hof in Neuburg am Inn u.a. über ihre Pilotstudie „Heilkraft des Wassers bei chronischen Krankheiten und in der Prävention“. Die Ergebnisse der Studie deuten tatsächlich auf ein hohes Potential der Heilkräfte des Wassers. „Wer täglich 1,5 l (Quell-)Wasser trinkt, verbessert seine antioxidative Kapazität und aktiviert sein Immunsystem. Er gleicht sein Vegetativum aus, entgiftet sein Bindegewebe und reduziert allergische und entzündliche Erkrankungen. Er verbessert seine körperliche Leistungsfähigkeit, ist seelisch ausgeglichener und kann dadurch besser entspannen.“

Dr. Michael Zellner, Chefarzt der urologischen Abteilung in der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing, ist nicht nur ein angesehener Urologe, sondern auch Facharzt für Ernährungsmedizin. Sein Vortrag war ein überzeugendes Plädoyer für die Rolle des gesunden Wassers bei unserer Ernährung. „Sämtliche Stoffwechselvorgänge, die bei regelgerechtem Ablauf einen entscheidenden Anteil an unserer Gesundheit  haben, finden ausschließlich im wässrigen Milieu unseres Körpers statt, der ebenfalls zum Großteil aus Wasser besteht. Nach der Definition lebendigen Wassers im biophysikalischen Sinn soll vor allem das Bewusstsein für Ursachen geschaffen werden, die Einfluss auf die Wassergüte und damit letztlich auf unsere Gesundheit und unser „gesund bleiben haben.“

Teil drei der Wissens-Vermittlung übernahm Dr. Rainer Pawelke, Facharzt für Innere Medizin und Naturheilverfahren aus Starnberg. Er ist wohl Deutschlands bekanntester Vertreter der Endothel-Medizin. Er beschrieb die überragende Rolle von lebendigem Wasser beim Schutz des Endothels. „Das Endothel ist ein Kommunikationsorgan für ca. 80 Billionen Zellen in unserem Organismus. Seine Integrität und Funktionsfähigkeit werden durch zahlreiche äußere Einflüsse, insbesondere durch Stressoren des „westlichen Lebensstils“ eingeschränkt. Das für das Leben wichtigste Medium ist ein lebendiges, gesundes Wasser. Endothel-Schutz ist die Basis unserer Gesundheit, und lebendiges Wasser ist idealer Endothel-Schutz.“

Dr. Edmund Schmidt, Allgemeinarzt seit über 20 Jahren in seiner Praxis in Ottobrunn, berichtete über seine Erfahrungen mit den Heilkräften des Wassers. Wasser - die vergessene Medizin. „Wasser schützt nicht nur vor dem Verdursten, sondern ein Mangel an Wasser macht auch häufig krank. Gutes und ausreichend getrunkenes Wasser erhält die Gesundheit und unterstützt die Therapie bei Krankheit. Oft können Medikamente eingespart werden. Und: Die Fähigkeit des Wassers zur Informationsübertragung ist ein wesentlicher Teil meiner täglichen medizinischen Arbeit.“ Worte eines überzeugenden Hausarztes, dessen Erfahrung kein anderes Urteil zulässt.

Nach vier Stationen durften die Teilnehmer und Referenten durchatmen. Mittagspause im Restaurant des Johannesbades. Nicht nur Essen und Trinken waren angesagt, auch ein Rundgang zu den Thermen im Johannesbad wurde angeboten. Wer sich dafür entschieden hatte, wurde reich belohnt. Denn es öffnete sich ein Kaleidoskop einer großflächigen Themenlandschaft, das in Deutschland seinesgleichen sucht. Eine Anregung für alle Beteiligten, diese Therme auch mal in Ruhe besuchen und genießen zu können. Für diesen Tag war allerdings die Teilnahme am Nachmittags-Programm des Symposiums Pflicht. Eine angenehme Pflicht-Übung, denn nach der Mittagspause kamen die aufgebotenen Wasserforscher zu Wort. Das Feuerwerk der Wissens-Vermittlung im Wasser-Symposium erreichte eine nächste Intensitätsstufe.

Station Fünf der Spurensuche: Dr. Walter Medinger, studierter Chemiker und bekannter Wasserforscher aus Österreich. Er leitet das Internationale Institut für EMV-Forschung (International Institute for Research on Electromagnetic Compatibility) in Krems. Sein Thema: „Wasser als Schlüssel zum komplexen Organismus - seine Bedeutung für eine künftige Kohärenz-Medizin“. Er verspricht dem Wasser in der Medizin eine große Zukunft. „Wasser wird als eines der vielfältigsten Materialien überhaupt, aber auch als Energie- und Informationsträger in den Mittelpunkt künftiger Heilweisen und Technologien rücken. Die Grundlagen zum Verständnis und Ansätze für die Anwendung in der Praxis stehen bereit. Die Geheimnisse des kooperativen Zusammenwirkens von Wassermolekülen beginnen sich zu lüften.“ Sein Medizin-Modell hat auch schon einen Namen: Kohärenz-Medizin. Noch steht sie am Anfang. Aber Walter Medinger ist sich sicher, dass dieser Medizin die Zukunft gehören wird.

Im Anschluss referierte der Wasserforscher Berthold Heusel aus Salem in Baden-Württemberg. „Wasser in der Dunkelfeld-Mikroskopie - Aspekte zu den heilsamen Aspekten von Wasser“. Berthold Heusel entwickelte u.a. eine Wasser-Tropfen-Methode, nach der sich vorerst 12 Wasserqualitäten aus den Trocknungsbildern herauslesen lassen. Es sind deutliche Hinweise, um die Eigenschaften von Wasser allgemein und von bestimmten Heilwässern insbesondere verstehen zu können.  Eine wertvolle Arbeit, die sicherlich auch als ein wichtiger Erklärungsteil in das Modell  einer Kohärenz-Medizin einfließen kann.

Den Schlusspunkt der Fortbildung setzte wieder eine Medizinerin. Dr. Petra Singhoff aus Adendorf in der Nähe von Lüneburg. Sie ist Ärztin und Psychologin und setzt schon immer auf Wasser als die gesunde Lösung schlechthin. „Es ist Zeit, dass wir Ärzte uns um eine Renaissance der Wasser-Trinkkuren kümmern. Denn Wasser-Trinkkuren können in allen Therapien berücksichtigt werden und das Heilmittel bzw. die Lösung erster Wahl sein. Hierzu bedarf es mutiger Ärzte, die als Pioniere und Querdenker bereit sind, neue Wege zu wagen.“ Petra Singhoff gehört zu ihnen, zweifelsohne. Aber auch die anderen Referenten an diesem denkwürdigen Tag in Bad Füssing. Würde der Applaus im Auditorium nach allen Vorträgen ein Maßstab für ein authentisches Stimmungsbild sein, dann dürften wir sehr gespannt sein, was sich in den nächsten Jahren in der Welt der Medizin ereignen könnte. Der Verein Quellen des Lebens wird seinen Beitrag dazu leisten. Gemeinsam für gesundes Wasser heißt das Motto.  Ein Anliegen, dass zum Mitwirken anregt. Denn gemeinsam richtet sich alle Disziplinen - nicht nur in Wissenschaft und Forschung. Jeder könnte seinen Beitrag leisten. Ein Beitrag für das Leben. Übrigens, eine Fortsetzungsveranstaltung in der Johannesbad  Fachklinik in Bad Füssing wird es im nächsten Jahr geben.

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