Weltwassertag 2020: Wasser und Klimawandel

Der Weltwassertag wird jährlich am 22. März gefeiert. Heuer steht er ganz im Zeichen von "Wasser und Klimawandel".

 

© UN-Water

Der Weltwassertag findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt und wird seit 2003 von UN-Water organisiert. In der Agenda 21 der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro wurde er vorgeschlagen und von der UN-Generalversammlung in einer Resolution am 22. Dezember 1992 beschlossen. Seit seiner ersten Ausführung hat er erheblich an Bedeutung gewonnen.

Ziel ist es, dem global bedeutsamen Thema Wasser Bedeutung und Aufmerksamkeit zu widmen. Jährlich werden für die interessierte Bevölkerung Informationen zu Wasserthemen angeboten oder zu Veranstaltungen eingeladen.

Das Motto 2020 lautet: Wasser & Klimawandel

Wasser ist der wichtigste Schlüssel zur Anpassung an den Klimawandel.​Veränderungen in der Wasserverfügbarkeit werden sich auf die Ernährungssicherheit auswirken und haben bereits bewiesen, dass sie eine Flüchtlingsdynamik und politische Instabilität auslösen. Mit dem sich ändernden Klima werden sich die Eigenschaften der hydrologischen Extremereignisse ändern.

So ist der Weltwassertag und der Weltwasserentwicklungsbericht ganz dem Thema "Wasser Klimawandel" gewidmet.

Erstmals läuft unter dem Namen "Wasserschatz Österreich" gerade eine Studie für eine nachhaltige Nutzung des Grundwassers unter Berücksichtigung des Klimawandels.
Durch die Auswirkungen des Klimawandels, wie Niederschlagsänderungen, Temperaturanstieg oder erhöhte Verdunstung, können Trockenperioden wie sie aus den vergangenen Jahren bekannt sind, auch zukünftig vermehrt auftreten.

Sauberes Wasser und Sanitärversorgung ist auch eines der 17 Ziele für eine Nachhaltige Entwicklung, welche von der Generalversammlung der Vereinten Nationen von allen 193 Mitgliedstaaten verabschiedet wurden.

Auf www.​wasseraktiv.​at und gen​erat​ionb​lue.​at finden Sie regelmäßige Informationen rund ums Thema Wasser und was in Österreich zum Weltwassertag angeboten wird.

 

Geschichte & Entwicklung

Der Internationale Weltwassertag findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt und soll die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf die Wichtigkeit von Frischwasser und das nachhaltige Management von Frischwasser-Ressourcen lenken.

Der Weltwassertag wurde 1992 bei der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro vorgeschlagen und von der UN-Generalversammlung abgesegnet. Seit seiner ersten Durchführung am 22. März 1993 hat der Weltwassertag erheblich an Bedeutung dazugewonnen. 
Die UN lädt ihre Mitgliedsstaaten jedes Jahr dazu ein, an diesem Tag konkrete Aktionen zur Erhöhung des öffentlichen Wasser-Bewusstseins zu setzen. Hierunter fallen zum Beispiel die Produktion und Verbreitung von Dokumentarfilmen und die Organisation von Konferenzen, Seminaren und Ausstellungen im Zusammenhang mit der Erhaltung und Entwicklung der Wasserressourcen sowie die Umsetzung der Empfehlungen der Agenda 21.

Das Thema wird jedes Jahr von UN-Water – der Organisation, die die Arbeit der Vereinten Nationen im Bereich Wasser und Abwasser koordiniert – festgelegt und entspricht einer aktuellen oder zukünftigen Herausforderung im Bereich Wasser. Die Koordination und Umsetzung internationaler Aktionen für den Weltwassertag übernimmt Jahr für Jahr eine der vielen UN-Agenturen, die sich mit dem Thema Wasser befassen.

Quelle: https://www.un.org/en/observances/water-day

 

Ziel & Thema

Ziel des Weltwassertages ist es, dem global bedeutsamen Thema Wasser mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Der Weltwassertag bietet die Möglichkeit, mehr über wasserbezogene Themen zu erfahren, sich inspirieren zu lassen, anderen davon zu erzählen und Maßnahmen zu ergreifen, um etwas zu bewirken. 
Quelle: https://www.un.org/en/observances/water-day

Das Thema des Weltwassertages 2020 lautet „Wasser und Klimawandel”. Der Klimawandel hat, neben vielen anderen Problematiken, auch einen großen Einfluss auf das Wasser weltweit. Unter anderem machen extreme Wetterereignisse das Wasser knapper, unvorhersehbarer und verschmutzter. Das bedeutet, dass die Anpassung an die Wassereffekte des Klimawandels die Gesundheit schützt und Leben rettet.

Der Mensch braucht Wasser nicht nur, um zu überleben. Beinahe alle Systeme, auf die wir angewiesen sind, stützen sich auf Wasser: sanitäre Einrichtungen, Gesundheitswesen, Bildung, Wirtschaft und Industrie. Daher müssen Aktionspläne zur Bekämpfung des Klimawandels branchenübergreifend integriert und grenzüberschreitend koordiniert werden. Ein gemeinsames Ziel muss dabei aber bleiben: Sicheres und nachhaltiges Wassermanagement. 
Quelle: https://www.worldwaterday.org/

 

Wasser & Klimawandel

Wasser ist der wichtigste Schlüssel zur Anpassung an den Klimawandel. Veränderungen in der Wasserverfügbarkeit werden sich auf die Ernährungssicherheit auswirken und haben bereits bewiesen, dass sie eine Flüchtlingsdynamik und politische Instabilität auslösen. Mit dem sich ändernden Klima werden sich die Eigenschaften der hydrologischen Extremereignisse ändern.
Die Folgen des Klimawandels zeigen sich in allen Ländern der Erde immer deutlicher. Die Ressource Wasser nimmt mit ihrer enormen Kraft eine besonders wichtige Rolle ein – als Lebensgrundlage für Mensch und Natur, aber auch im Hinblick auf Dürre oder Hochwasser.

Die letzten Jahre zählen zu den wärmsten seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen. In Österreich waren wir zudem mit Trockenperioden, aber auch mit massiven Hochwasserereignissen konfrontiert. Eine Studie des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus zeigt, dass sich der Trend hin zu immer höheren Lufttemperaturen fortsetzt.
Quelle: https://www.bmnt.gv.at/

Der Klimawandel wird die in vielen Regionen der Welt bestehende Wasserknappheit verschärfen, die Wasserqualität beeinträchtigen oder die Häufigkeit, Dauer und Intensität von Hochwasserereignissen und Dürreperioden erhöhen. Der Anstieg des Meeresspiegels und die damit verbundene Zunahme von Überschwemmungen und Sturmfluten bedrohen Siedlungen und Städte in Küstengebieten.
Quelle: https://www.ecologic.eu/de/2116

Klimaforscher vermuten, dass in vielen wasserarmen Regionen zukünftig noch weniger Niederschlag fallen wird, bei einer gleichzeitig höheren Wasserverdunstung aus Flüssen, Seen und der Vegetation. Aber auch extreme Wetterereignisse wie Starkregen könnten in vielen Ländern häufiger auftreten. Das erschwert besonders die Landwirtschaft und damit die Versorgung mit Lebensmitteln. Niedrigwasserstand führt aber zum Beispiel auch zu Problemen bei der Kühlwasserversorgung von Kraftwerken und der Energieumwandlung in Wasserkraftgeneratoren.
Schmelzende Gletscher, ein ansteigender Meeresspiegel, knapper werdende Süßwasserressourcen, zunehmende Wetterextreme wie Dürreperioden, Starkregen, Überflutungen und Wirbelstürme: Der Klimawandel macht sich vielfältig bemerkbar – und dies fast immer durch zu viel oder zu wenig Wasser.
Quelle: https://www.bmz.de/de/themen/wasser/klimawandel/index.html

 

Klimawandel

Als Klimawandel bezeichnet man einen anthropogen (von Menschen verursachten) Anstieg der Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre und der Meere. Die hauptsächliche Ursache dieser „globalen Erwärmung" liegt nach dem gegenwärtigen wissenschaftlichen Verständnis „sehr wahrscheinlich" in der Verstärkung des Treibhauseffektes durch den Menschen, d.h. durch Verbrennen fossiler Brennstoffe und die weltweite Entwaldung wird Kohlendioxid (CO2) vermehrt in der Luft angereichert. 
Das IPCC (International Panel on Climate Change) wurde 1988 von der World Meteorological Organisation (WMO) und dem United Nations Environment Programme (UNEP) eingesetzt mit der Aufgabe, in regelmäßigen Abständen (von etwa 5 Jahren) den Zustand des Klimasystems und seine Auswirkungen auf die menschlichen Gesellschaftssysteme festzustellen. In seinem vierten und letzten Teil des Weltklimaberichtes von 2007 kommt der IPCC zu dem Schluss, dass der Klimawandel schneller als angenommen vorangehe. Die Temperatur wird über den Kontinenten und in den nördlichen Breiten noch schneller steigen. Weltweit ist die Durchschnittstemperatur in den letzten 100 Jahren schon um etwa 0,74 Grad Cel-sius gestiegen. Die UN-Klimaforscher halten einen Temperaturanstieg weltweit um bis zu 6,4 Grad Celsius bis 2100 für möglich. Da Klima und Ökosystem in vielen Richtungen rückgekoppelt und miteinander vernetzt sind, könnte der Klimawandel einen maßgeblichen Einfluss auf (Geo-)Ökosysteme haben. 
Sowohl der Wasserkreislauf als auch die für das Wasser relevanten Bodenfunktionen wie Infiltration werden von Strahlungsklima, Niederschlag und Temperatur beeinflusst. Zu den unmittelbaren und eindeutig nachvollziehbaren Folgen des Klimawandels zählen unbestritten das Schmelzen der Gletscher und der Anstieg des Meeresspiegels. Die Folgen können nach Erkenntnissen der ForscherInnen verheerend sein: Beinahe 40 Prozent der gesamten Weltbevölkerung leben in Küstengegenden, d.h. weniger als 60 Kilometer von der Küste entfernt. 2013 wird der nächste IPCC-Bericht erwartet.
Quelle: www.wasserwerk.at

weitere Informationen auch unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Klimawandel

 

Weltwassertag 2020: 10 Fakten über Wasser | UNICEF

Jedes Jahr erinnern wir zum Weltwassertag am 22. März daran: Weltweit leiden unzählige Menschen unter Wasserknappheit, den Folgen des Klimawandels und mangelnder Sanitärversorgung. Der Zugang zu sauberem Wasser und Hygiene ist essentiell für Überleben und Entwicklung – ganz besonders für …

 

Kultur und Natur | Deutsche UNESCO-Kommission

Der Weltwassertag findet seit 1993 jährlich am 22. März statt und steht jeweils unter einem besonderen Thema. An den Welttag thematisch angepasst erscheint gleichzeitig auch der Weltwasserbericht.

 

klassewasser.de Weltwassertag 2020 - Jugendliche

Weltwassertag 2020 2020 betont der Weltwassertag unter dem Motto „We cannot afford to wait - Water can help fight climate change“ die Bedeutung von Wasser im Kontext des Klimawandels. Der schonende und effiziente Umgang mit Ressourcen insbesondere mit Wasser als Produktionsgut kann die Treibhausgase senken und zum Schutz des Klimas beitragen.

 

Weltwassertag 2020 - Wasserwende - Trinkwasser ist Klimaschutz

Weltwassertag 2020; Aktion #machseinfach. Über das Projekt. Weltwassertag . 22. März 2020. Alljährlich rufen die Vereinten Nationen zum Weltwassertag am 22. März auf. Das Motto des Weltwassertages 2020 ist: Wasser und Klimaschutz Drei Appelle senden die Vereinten ...

 

22. März: Weltwassertag +++ - Auswärtiges Amt

22. März 2020 - Wasser ist das kostbarste Gut auf der Erde. Es ist durch nichts zu ersetzen – und es ist knapp. In vielen Regionen der Erde sind die Menschen von akutem Wassermangel bedroht. Ein sehr großer Teil aller Krankheiten in armen Ländern gehen auf verschmutztes Trinkwasser zurück.

 

Weltwassertag: Schadstoffe aus Klimaanlagen ...

Berlin, 18.3.2020: Sauberes Wasser ist die Lebensgrundlage für Mensch und Artenvielfalt. Anlässlich des Weltwassertages am 22. März fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) daher deutlich mehr Anstrengungen für saubere Gewässer in Deutschland. Verunreinigungen mit Altmedikamenten, Nitrat und Abbauprodukten aus chemischen Kältemitteln …

 

Wasser - Brot für die Welt | Brot für die Welt

Wasser bedeutet Leben, doch in vielen Regionen der Erde wird das Wasser knapp. Intensive Landwirtschaft und Industrie verbrauchen am meisten. Dieses Wasser wird rein rechnerisch mit den produzierten Waren in andere Länder exportiert – und fehlt ganz konkret den Menschen vor Ort.

 

Geplante Aktionen zum Weltwassertag 2020 - sie fallen wegen der Corona-Krise größtenteils aus. Zwei Anbieter haben sich aber dennoch etwas einfallen lassen: Wohnzimmer-Konzerte und ein Gewinnspiel

 

Weltwassertag 2020 | German WASH Network | Water ...

Aktionen zum Weltwassertag Konzerte bei dir Zuhause für Viva con Agua Zusammen mit SofaConcerts organisieren wir die Konzertaktionswoche «Music creates water».

 

Weltwassertag | GRANDER® Wasserbelebung

März 2020 Der internationale Weltwassertag 2020 steht unter dem gemeinsamen Leitthema "Wasser und Klimaschutz". Ziel des von der UNESCO ins Leben gerufenen Weltwassertages ist es, auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage für die Menschheit aufmerksam zu machen.

 

So, jetzt seid ihr gefragt. Auf eure Beiträge sind wir gespannt: info(at)quellen-des-lebens.com

Dr. Johannes Pfaffenhuemer &  Walter Ohler
Quellen des Lebens e.V.

 

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